Geschichte
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Ricklingen bis zum 20. Jahrhundert

GeschichtsbuchVon dem Versuch die Vergangenheit Ricklingens in Worte zu fassen.
Dies ist keine bis ins kleinste ausgearbeitete Chronik Ricklingens. Allzu umfangreich wäre die Thematik um sie hier in internet-tauglicher Weise aufzuzeigen. Daher berichten wir in dieser Rubrik von Ereignissen, die wir nach subjektiven Kriterien ausgesucht haben. Mal ist es einfach Wissenswertes; mal sind es erstaunliche Begebenheiten. Oder die große Politik oder Geschichte hält Einzug in das fidele Dörp.
Wir hoffen, dass trotzdem bei dem Leser ein Eindruck der wechselvollen Geschichte Ricklingens entsteht.
Lücken in der Chronik würden wir über die Zeit sehr gerne schließen, Ungereimtheiten gerne beseitigen. Daher sind wir für alle Tips und Ergänzungen dankbar.

2000 v.Chr.

Ricklingen 2000 v.Chr.
In der Steinzeit, vor 4000 Jahren - also um 2000v. Chr. - gab es schon eine Besiedlung dieser nahezu 900 Hektar großen Gemarkung. Archäologische Funde von 1913 bei den Kiesteichen beweisen dies...mehr

Bis 1000 n.Chr.

Ricklingen im ersten Jahrtausend
Um die Zeitenwende siedelte im heutigen Ricklinger Raum ein altes germanisches Volk: die Cherusker. Dieser Volksstamm wurde 4 n.Chr. von den Römern unterjocht. Diese Zeit dauerte allerdings nur 5 Jahre. Dann hatten sie ihre Unabhängigkeit zurückerkämpft...mehr

1124 - 1400

Ricklingen 1124 - 1400
Der Edelherr Theodericus de Riclinge bezeugt auf einer Urkunde von 1140 eine Grundstücksübereignung. Seit 1124 ist er Vogt des Stiftes Wunstorf. So taucht der Name 'Ricklingen' erstmals auf einer Urkunde auf. Die Familie de Riclinge, Besitzer des Rittergutes Ricklingen, starb im Jahr 1185 aus, da die männlichen Erben fehlten. Über die Jahrhunderte gab es mehrere Eigentümer, bis es die Familie von Alten erwarb...mehr

1340

Die Edelhofkapelle
Das wohl älteste erhaltene Gotteshaus befindet sich auf dem Grundstück des Edelhofes und soll, die Meinungen gehen da ein wenig auseinander, um 1340 erbaut worden sein. Da die hannoversche Stadtmauer aus derselben Bausubstanz besteht, und in den Jahren 1300-1350 erbaut wurde, geht man von dieser Errichtungszeit aus...mehr

1625

Ricklingen und der Dreißigjährige Krieg
Tilly (Johann Tserclaes, Graf von Tilly) schlug im 30jährigen Krieg in Ricklingen sein Lager auf um Hannover zu erobern. Er selbst nahm allerdings Quartier im Wrampenhof. Zuvor schlug er in einer Schlacht am 25. Oktober 1625 bei Seelze den General Michael von Obentraut...mehr

Der Dreißigjährige Krieg - Ein Überblick
Über 60 Jahre herrschte Friede in Deutschland, seitdem Lutheraner und Katholiken diesen nun endlich geschlossen hatten (Augsburger Religionsfrieden, 1555). Versteckt ging der Kampf allerdings unter den beiden Bekenntnissen weiter. Jesuiten gründeten Schulen, in denen sie Juden, aber auch Söhne des Adels gemeinsam unterrichteten und erzogen. Auch bildeten sie Priester unter ihren Zöglingen aus, von denen sie annahmen, dass sie dazu geistlich berufen waren. Die Kirche gewann beim Volke wieder an Ansehen. Weite Gebiete in Süd- und Westdeutschland wurden wieder katholisch. Ebenso wurden viele Fürstenkinder von Jesuiten unterrichtet und zu Katholiken erzogen...mehr

1651

Wasserkrieg
Hannover baute 1651 den „Schnellen Graben“ - eine Verbindung zwischen Leine und Beeke. Der Wasserstand in der Stadt sollte ausgeglichen und Überschwemmungen verhindert werden. 1717 wurde erneut seitens der Stadt an dem Verbindungsarm gebaut. Jede erneute Befestigung bzw. Erhöhung des hannoverschen Ufers gefährdete das sowieso schon tiefergelegene Ufer Ricklingens...mehr

1757

Von den Franzosen und den Preußen
Während des 7-jährigen Krieges kamen im Jahr 1757 die Franzosen in diese Gegend. Sie errichteten ein Lager auf dem Gebiet zwischen dem damaligen Dorf Linden und Ricklingen. In der folgenden siebenmonatigen Besatzungszeit hatte die Ricklinger viel zu erdulden. Napoleon richtete 1807 - für seinen jüngeren Bruder Jerome - das Königreich Westfalen ein, zu dem Ricklingen 1810 - 1813 gehörte...mehr

Oberricklingen

Die Geschichte Oberricklingens
Im 12.Jahrhundert gab es eine kleine Siedlung Klein-Ricklingen, die unterhalb des Tönniesberges lag. Sie gehörte zum damaligen Marstemgau, in dem die Besitzrechte stark umstritten waren. Das Zehntrecht besaß das Barsinghäuser Augustinerinnenkloster: Jährlich mußte also der zehnte Teil des landwirtschaftlichen Ertrages abgegeben werden. Dieses Recht wurde dem Kloster 1216 nochmals von Papst Innozenz III. (1198-1216) bestätigt. Auf dem Tönniesberg befand sich eine kleine Kapelle, die dem Hl. Antonius geweiht war und der Erhebung letztendlich seinen Namen gab...mehr

Ricklinger Sagen

Die Teufelskuhle
An der Stelle, wo sich heute die Teufelskuhle befindet - zwischen Hemminger Badeteiche und Flutbrücke - stand vor sehr langer Zeit eine Kapelle. Dort wurde den Ungläubigen das Wort Gottes gepredigt. Eines Tages sollten viele Frauen und Männer getauft werden, da wurden sie von ihren ungläubigen Brüdern überfallen und erschlagen. Danach stürmten sie das Gotteshaus und erschlugen den Priester...mehr

Bevölkerungsentwicklung

Vom Dorf zum Stadtteil
Hier ist die Entwicklung Ricklingens von einem kleinen Dorf zu einem fidelen Stadtteil zu sehen. Die Übersicht zeigt einen Zeitraum von über 300 Jahren, von 1684 bis 2000 , wobei Oberricklingen und Ricklingen als eine Einheit zählt...mehr

Musik in St. Augustinus: Kantoren-Gottesdienste im 1. Halbjahr 2017
Ricklinger Chroniken Nr. 1: 25 Jahre Musik in St. Augustinus
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Diese Rubrik für Wettbergen und Mühlenberg & Bornum
Hettwer/Nöthel 2004
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