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Dr. Jens Wilhelm - Bezirksratsher der CDU

Auf ein Wort bitte

Februar, ein eiskalter Monat. Zumindest wollen wir auf eine statistische Durchschnittstemperatur hoffen, sonst müssen wir wieder die Klimakritiker ertragen.
Eiskalt hat es uns bereits im Dezember erwischt, als ruchbar wurde, ein Journalist einer bekannten Wochenzeitung hat Berichte verfälscht, sogar frei erfunden. Diese wurden darüber hinaus auch noch mit Preisen bedacht. Dies in einem Land, wo wir uns eigens eine Sondersteuer - GEZ - leisten für ordentliche Berichterstattung. Und nicht einmal diese bemerken das Schummeln der Mitbewerber.
Worauf kann man nun noch vertrauen? Ein bekannter Amerikaner spricht häufig von „fake-news“/Falschnachrichten. Täglich werden uns Nachrichten und Informationen präsentiert, von denen wir nunmehr nicht mehr den Wahrheitsgehalt kennen. Die „Spiegelaffäre“ ist vermutlich die Spitze eines Eisberges. Die Selbstkontrolle der Medien versagt. Auf welchen Informationen sollen wir unsere Entscheidungen gründen? Die Medien präsentieren uns zu beliebigen Themen die so genannten Experten, von denen wir in der Regel nicht erfahren, woher sie ihr Wissen haben und über welche Ausbildung sie verfügen. Auch hier müssen wir nunmehr dringlich deren Aussagen in Frage stellen und überprüfen.
Auf Bezirksratsebene haben wir die Personen „zum Anfassen“, wir sehen unser tägliches Umfeld und haben unsere Lebenserfahrung. Eine örtliche fake-news wäre z.B., würde sich die SPD der Abschaffung der Straßenausbausatzung rühmen. Sie, als aufmerksame Zuhörer im Bezirksrat wissen, man hat zähneknirschend zugestimmt, während die CDU es vorantrieb. Aber die eigentliche Ehre gebührt der Bürgerinitiative. Da wir nur die Bezirksratsmitglieder in ihrem täglichen Tun wirklich erleben können, sollten wir uns stark auf dieses Politikfeld konzentrieren, denn außerhalb diesen Gesichtskreises ist die Schönfärberei kaum zu überprüfen. Darum meine durchaus selbstquälerische Aufforderung: Schauen Sie oft und genau hin!

Ein neues Jahr hat begonnen. Die Weihnachtsgänse schnattern wieder fröhlich, Weihnachten ist weit. Nur die Menschen schauen etwas „bedröppelt“; wir müssen unsere guten Vorsätze erfüllen. Und so sind die Muckibuden und Diätläden wieder voll. Ich persönlich habe mir vorgenommen, dieses Jahr zu wachsen, denn ich bin für mein Gewicht ein wenig zu kurz. Nur selten ist der Begriff -Zukunft- so fassbar wie zu Jahresbeginn.
Was wird kommen? Einiges ist absehbar: der Urlaub allemal; die Ukrainekrise und die Klimabedenken, das Gerangel der politischen Köpfe, die ewigen Baustellen im Stadtbezirk und zur Europawahl werden wir gebeten werden. Gerade haben wir die Gedenkfeiern zum Ende des Ersten Weltkrieges hinter uns gebracht. Damals machte man noch Europapolitik, wie heute in Syrien oder im Jemen Politik gemacht wird. Das wollen wir doch wohl nicht zurück. In Frankreich zeigt die Bewegung der „Gelbwesten“, dass Vielen es an Geduld mangelt. Aber nachdrücklich auf Missstände hinzuweisen, ist auch wichtig. Dabei sind Forderungen nach weniger Abgaben und mehr direkter Demokratie durchaus beachtenswert. In Sachen Politik sind uns die Franzosen bisher immer voraus gewesen. Vieles ist für's neue Jahr nicht absehbar, dennoch sollten wir uns z. B. die Freude an der Schönheit der Natur von den Bedenkenträgern nicht vermiesen lassen.
Was sicher ist, hat Wilhelm Busch formuliert: „Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders als man glaubt!“ Zu Gelassenheit ist Anlass, aber nicht zu Pessimismus, ganz im Gegenteil, das Licht am Ende des Tunnels kann beim gegenwärtigen Zustand der DB nicht der Zug sein. Darum auf ein schönes neues Jahr!

Dr. Jens Wilhelms, Bezirksratsherr, CDU

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