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Ratsherr Klaus Dieter Scholz - Mitglied der CDU-Ratsfraktion

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Artikel: Klaus Dieter Scholz

Liebe Bürgerinnen und Bürger im Stadtbezirk Ricklingen,
wenn man am Anfang eines neuen Jahres steht, bewegt einen schon als ehrenamtlichen Ratspolitiker die Frage, was kommt an neuen Herausforderungen auf uns alle in unmittelbarer Nachbarschaft zu und wie können wir mit allen betroffenen Akteuren in unserem Stadtbezirk nach Lösungen suchen. Bis zur Kommunalwahl am 10. September wird es in der einen oder anderen Frage noch viel Bewegung geben, für die es sich lohnt, sich einzusetzen und den Dialog mit den Betroffenen zu suchen.

Im August des vergangenen Jahres hat die CDU Ricklingen das Thema Hochwasserschutz mit fachlich kompetenten Podiumsteilnehmern in eine breite Öffentlichkeit getragen. Dabei ist deutlich geworden, dass der Hochwasserschutz für Ricklingen komplexer ist, als die Diskussion über Fragen zur Standfestigkeit des Ricklinger Deiches. Die Verwaltung hat kürzlich erst Untersuchungsergebnisse in einer Informationsdrucksache vorgestellt, die bestätigt haben, dass umfangreiche Maßnahmen notwendig sind, um auch den Ricklinger Deich vor mindestens einem Jahrhunderthochwasser zu schützen. Es hat dann nicht nur politische Kreise, sondern auch die interessierte Öffentlichkeit verwundert, dass ein Ricklinger SPD-Ratsherr die Veranstaltung als "Panikmache" attackiert hat. Dieser Ratsherr sollte sich in das Thema einarbeiten und sich beteiligen, wenn der Bezirksrat demnächst das Thema Hochwasserschutz auf der Tagesordnung hat. Das Thema Hochwasserschutz ist wahrlich nicht für Polemik geeignet.

Besonders bewegt hat viele die katastrophalen Zustände der Baustelle Ricklinger Stadtweg. Die Fehlschläge bei den Schachtarbeiten rund um den neuen Hochbahnsteig Beekestraße haben Anwohner und Geschäftsleute zum Verzweifeln gebracht. Erst durch den massiven Druck des Bezirksrates und der IG Ricklingen auf den Bauherrn, die Infrastrukturgesellschaft Hannover (Infra) sind die undurchsichtigen Zustände auf der Baustelle klargestellt worden. Die Forderung, den Ricklinger Stadtweg schnellstmöglich in beiden Richtungen wieder befahrbar zu machen, ist bedauerlicherweise nicht umgesetzt worden. Weit im Vorfeld hätten die Geschäftsleute von der Wirtschaftsförderung der Stadt begleitet und unterstützt werden müssen.

Erfreulich ist, dass die Interessengemeinschaft der Ricklinger Geschäftsleute Hauptinitiator des Stadtteilforums sind, das sich zur Aufgabe gemacht hat, den Ricklinger Stadtweg als Einkaufszentrum attraktiver zu machen. Die Diskussionen haben bisher gezeigt, dass die Geschäftsleute gemeinsame Interessen verfolgen. Zum Erfolg gehört, dass das Forum nicht in einer "Quasselstunde" endet. Eine zusätzliche "Ricklinger Runde" - wie das ein Ricklinger SPD Ratsherr fordert - ist völlig überflüssig.

Ein wichtiges Anliegen auch für die CDU-Ricklingen ist die Situation am Schünemannplatz. Der Schünemannplatz muss für alle Bevölkerungsgruppen genutzt werden können. Deshalb ist es so nicht länger hinnehmbar, dass eine bestimmte Gruppe für sich den Platz einnimmt. Es ist besonders zu begrüßen, dass sich auch die Arbeitsgemeinschaft Ricklinger Vereine (ARV) dieses Platzes angenommen hat und dass die von der Verwaltung eingesetzte Arbeitsgruppe mit Unterstützung des Karl-Lemmermann-Hauses die Probleme endlich anpackt.

Die hier nur ansatzweise angerissenen Probleme machen deutlich, dass die Ricklinger Bürgerinnen und Bürger zusammenstehen müssen.
Nur so kann man etwas bewegen.

In diesem Sinne bin ich
Ihr Ratsherr Klaus Dieter Scholz

Hettwer/Nöthel 2005