Region Hannover

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Liebe Ricklingerinnen, liebe Ricklinger.

Günstige Wohnungen – Mangelware?

So lautete der Titel einer Veranstaltung, zu der die Region Hannover im vergangenen Jahr eingeladen hatte. Es sprachen zum Thema u.a. der Sozialdezernent Erwin Jordan, so wie Vertreter der Wohnungswirtschaft, des Studentenwerkes und des Mieterbundes. Darüber herrschte Übereinstimmung unter allen Teilnehmern: Bezahlbarer Wohnraum, vor allem für Alleinstehende in jungen Jahren oder im Alter, ist knapp – es besteht Handlungsbedarf.

Wenig später hat die Region Hannover beschlossen ein Programm zur Wohnraumförderung aufzulegen. 15 Millionen Euro sollen innerhalb der nächsten Jahre zur Verfügung gestellt werden.

Andere Regionen beneiden uns darum: Die Region Hannover ist als Lebens- und Arbeitsraum hoch attraktiv, weshalb immer mehr Menschen zuziehen. Das hat aber auch zur Folge, dass vor allem für Ältere, Menschen mit Behinderungen, Familien mit Kindern, Menschen mit kleinem oder mittlerem Einkommen bezahlbarer Wohnraum fehlt.

Da will die SPD-Fraktion gegensteuern: Denn Wohnen ist für alle Menschen ein zentrales Grundbedürfnis und beinhaltet ein hohes Maß an Lebensqualität. Da es manche Kommunen wegen ihrer schwierigen Haushaltssituation allein nicht schaffen, ein Wohnraumförderprogramm aufzulegen bleibt als erster Schritt, eine Summe von15 Millionen Euro bis 2017 in den Regionshaushalt einzustellen.

In einer gemeinsamen Kraftanstrengung einem Bündnis für bezahlbares Wohnen von Politik, Verwaltung und Wohnungswirtschaft geht es um die Unterstützung von Familien mit Kindern zur Bildung selbst genutzten Wohnraums genauso wie um die Schaffung von preiswertem und altersgerechtem Wohnraum. Wohnprojekte für Mehrgenerationen bedürfen ebenso der Förderung wie Projekte für obdachlose Menschen. Nur intelligente, gemeinsam mit den Wohnungsbauunternehmen in der Region erarbeitete und realisierte Lösungen ermöglichen eine nachhaltige Wohnraumversorgung. Dafür ist es unter anderem erforderlich, in benachteiligten Quartieren sozialstabile Bewohnerstrukturen durch Stadtentwicklung zu gewährleisten. Maßnahmen, die ein lebenslanges Wohnen an einem Ort, in vertrauter Umgebung ermöglichen, gehören dazu.

Im Umland ist es die Kreissiedlungsgesellschaft Hannover, in der Landeshauptstadt Hannover die Gesellschaft für Bauen und Wohnen m.b.H. (GBH), die sich in hervorragender Weise als soziale Partner der Kommunen erweisen. Hier wird deutlich, dass gemeinsames Planen und Entwickeln für alle Beteiligten einen Nutzen hat. In Hannover beispielsweise sind zwei GBH- Projekte zu nennen, bei denen alte Gebäude abgerissen oder grundsaniert wurden, energetisch auf den neuesten Stand und barrierefrei umgebaut wurden um Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen zu schaffen.

„Steigende Mieten sind das beste Mittel gegen steigende Mieten. Denn je mehr Profit ein Eigentümer mit seinen Mietwohnungen macht, desto größer ist die Bereitschaft, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen“ (Zitat: Haus und Grund, 2012)

Das Vorgehen der SPD- Regionsfraktion ist anders: Zusammen mit Experten werden wir ein Konzept für eine soziale Wohnraumförderung erarbeiten. Wir wollen für alle Menschen in der Region Hannover bezahlbaren Wohnraum.

Einen sonnigen April und ein fröhliches Osterfest wünscht Ihnen

Angelika Walther, SPD- Regionsabgeordnete

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Nöthel 2014