SPD Hannover-Südwest

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Zwei traditionsreiche sozialdemokratische Ortsvereine gehen zusammen

Am 9. Juli 2021 hat die Gründungsversammlung des neuen SPD Ortsvereins Hannover-Südwest stattgefunden.

Die Mitglieder aus den Ortsvereinen Hannover-Ricklingen und Hannover Wettbergen-Mühlenberg haben sich in den Calenberger Landterrassen am Mühlenberg getroffen, um den neuen Ortsverein Hannover-Südwest zu gründen. Die Mitglieder beider Ortsvereine kennen sich sehr gut, sie arbeiten seit Langem im Bezirksrat Ricklingen zusammen und gestalten die Wahlkämpfe insbesondere auf kommunaler Ebene erfolgreich zusammen. Erklärtes Ziel für die Fusion war es, einen gemeinsamen Ortsverein für den Stadtbezirk Ricklingen zu erhalten, um auch so die Kräfte beider Ortsvereine zu bündeln.

Zur Vorsitzenden des vereinigten Ortsvereins Hannover-Südwest wurde Tanja Bankowsky mit den Stimmen aller anwesender Mitglieder gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Uwe Gottswinter, Brigitte Hurtzig, Andreas Markurth sowie Vitali Sidorenko von der Versammlung bestimmt. Finanzverantwortlicher ist Roman Flockemann. Weitere Mitglieder des neuen Vorstandes sind Sabine Lange als Schriftführerin und weitere neun Beizitzer*innen.

Die Vorsitzende des SPD Unterbezirks Region Hannover Claudia Schüssler (MdL) hat es sich nicht nehmen lassen, die Versammlungsleitung der Gründungsversammlung zu übernehmen und diesen wichtigen Moment mitzugestalten.

„Wir haben uns als neuer Ortsverein für die Zukunft viel vorgenommen. Zuerst wollen wir mit einem überzeugenden Wahlkampf weiterhin die bestimmende politische Kraft im Stadtbezirk bleiben und nach den Kommunalwahlen die Politik für die Bürgerinnen und Bürger in Rat, Region und Bezirksrat maßgeblich mitgestalten“, so die neugewählte Vorsitzende Tanja Bankowsky.

SPD Hannover-Südwest: Schlag ins Gesicht aller Frauen

In Wahlkämpfen streiten politische Parteien um Inhalte, Konzepte und werben für ihre Kandidierenden. Sie fördern dadurch dieen gesellschaftlichen MeinungsprozessMeinungsbildung. Das ist gut für unsere Demokratie. Plakate dienen dazu, Kandidierende bekannt zu machen, politische Botschaften zuzuspitzen und um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Aber was ist eigentlich alles erlaubt? Es gibt rechtliche Grenzen – es gibt aber auch Grenzen des guten Geschmacks. Das Plakat der Partei DIE PARTEI zum Thema Feminismus hat diese Grenze für die SPD Hannover-Südwest eindeutig überschritten. Die Spaß- und Satirepartei hängt vorrangig im Stadtbezirk Ricklingen Plakate auf, die diskriminierend und frauenfeindlich sind. Damit will sie auf unterstem Niveau und auf Kosten aller Frauen provozieren. Während unsere Kinder und Jugendlichen gegen sexistische Sprache sensibilisiert werden sollen, wird hier das Gegenteil angestrebt. Das ist geschmacklos und widerlich.

Tatsächlich ist es so, dass jede Woche etwas drei Frauen durch Gewalt ihres männlichen Partners sterben. Fakt ist auch, dass Fälle häuslicher Gewalt gegen Frauen in der Pandemie erneut zugenommen haben. „Wir müssen über Gewalt gegen Frauen reden und endlich politisch handeln. Das Thema Feminismus ist für uns zu wichtig, um es in die Lächerlichkeit zu ziehen“, sagt Tanja Bankowsky, Vorsitzende des SPD Ortsvereins Hannover-Südwest. Unsere Bitte an DIE PARTEI diese Plakate, die vorrangig zu kandidierenden Frauen gehängt wurden, zu entfernen, wurde abgelehnt. Die Begründung lieferte Juli Klippert gleich mit: “Bei diesem Plakat handelt sich um ein politisches Statement unserer Partei, in dem wir Feminismus fordern und das leider okkupierte und zu Unrecht negativ konnotierte Wort Fotze wieder positiv besetzen möchten...“
Wir erwarten, dass die entsprechenden Plakate umgehend abgehängt werden.

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Artikel: Andreas Markurth, Tanja Bankowsky, SPD Hannover-Südwest
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