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Umbau und Sanierung des Michaelis-Gemeindehauses

Nun ist es endlich so weit: Nach jahrelangen Gesprächen, Diskussionsrunden, diversen Entwürfen und Kostenrechnungen hat sich der Kirchenvorstand der Michaelisgemeinde für eine Lösung für den Umbau und Sanierung des Gemeindehauses entschieden. Es gibt zwei Gründe für den Umbau:

  1. Die Gemeinde muss die Verfügung des Landeskirchenamtes umsetzen, nach der die Gemeindehäuser nur noch eine bestimmte Größe haben dürfen. Sie ist abhängig von der Mitgliederzahl der Gemeinde. Das bedeutet für Michaelis fast die Halbierung des vorhandenen Gemeindehauses! Eine alternative Lösung wäre, das Gebäude abzureißen und entsprechend kleiner neu zu bauen.
  2. Das Gebäude muss dringend saniert werden: Die Energiekosten sind zu hoch, es ist nicht behindertengerecht, die gesamte Haustechnik (Elektrik, Rohrleitungen, Heizung) ist veraltet.

Der Kirchenvorstand hat sich also für den Umbau entschieden. Die Bausubstanz ist in einem guten Zustand, es lohnt auf jeden Fall eine Sanierung. Das Gebäude entspricht dann praktisch einem Neubau. Dazu kommen Überlegungen zur zukünftigen Nutzung des Gemeindehauses: Ricklingen benötigt durch seine soziale Struktur einen hohen Anteil diakonischer Arbeit. Hier liegt in der Zukunft ein Schwerpunkt des Gemeindelebens. Zentraler Bestandteil dieser Arbeit sind Veranstaltungen, für die ein großer Saal gebraucht wird, wie zum Beispiel für das „Michaelis-Mittags-Mahl“. Größere Räume sind auch sehr gefragt bei Vereinen, Chören und anderen Gruppen. Es entstehen dadurch Kontakte zwischen der Gemeinde und den Ricklinger Bürgern, die mit der Kirche nur wenig verbunden sind.

Für die zu große Fläche musste allerdings ein passender Dauermieter gefunden werden. U. a. wurde überlegt, das „Factorix“ zusammen mit der Stadt Hannover und dem evangelischen Stadtjugenddienst zu einem großen Jugendzentrum auszubauen. Die Verhandlungen waren schon in einem fortgeschrittenen Zustand, doch der Kirchenvorstand hat dann dieses Projekt aufgegeben. Die finanziellen Zusagen waren zu unsicher, zudem fürchtete man eine zu große Dominanz der Jugend gegenüber den anderen Gruppen im Gemeindehaus.

So kam es dann zu einer Einigung mit der Diakonie Hannover. Nach Fertigstellung der Sanierung wird die Diakoniestation West ins Gemeindehaus einziehen. Sie bekommt in der 1. Etage mehrere Räume, die zu einem separaten Bereich zusammengefasst werden. Die Büros der Michaelisgemeinde werden sich dann im Erdgeschoss befinden. Die Bedingungen für die Gemeindegruppen bleiben im Wesentlichen erhalten.

Der Umbau des Gemeindehauses umfasst u. a. folgende Punkte:

Finanziert wird der Umbau weitgehend durch den Verkaufserlös der Maria-Magdalenen-Kirche und des ehemaligen Pfarrhauses in der Stammestraße.

Der Umbau beginnt gleich nach Ostern im April 2014. Fertigstellung ist im Frühjahr 2015. In der Umbauphase ist natürlich die gesamte Gemeindearbeit sehr eingeschränkt. Vieles muss ganz ausfallen, anderes wird verlegt, z. B. in den Kirchenladen oder in die Kirche. Improvisation ist dann angesagt! Es wird eine unruhige Zeit in Michaelis sein, verbunden mit viel Stress. Aber wenn im Jahr 2015 die Natur erwacht, strahlt auch das Gemeindehaus in neuem Glanz!

Jürgen Walter

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