Projekt Ausbildunsgbrücke / Peter-Ustinov-Schule

[Zurück][Übersicht][Email][Email Formular][Newsletter][Suche][Impressum]

Die „Ausbildungsbrücke“ sucht ehrenamtliche Ausbildungspaten

Um Schülern und Schülerinnen eine Orientierung beim Übergang vom Schul- ins Berufsleben zu erleichtern, hat die Diakonie Berlin/Brandenburg die Initiative „Ausbildungsbrücke“ ins Leben gerufen. Sie organisiert die Beratung und Begleitung von Jugendlichen durch ehrenamtliche Paten.
Das Ziel der Initiative ist der Aufbau eines engmaschigen bundesweiten Netzwerkes an der für Jugendliche wichtigen Schnittstelle zwischen Schule und Beruf.

In Hannover wurde das Projekt an der Peter-Ustinov-Schule in Ricklingen gestartet

Um Eltern und Schule noch intensiver unterstützen zu können, werden ehrenamtliche Ausbildungspaten gesucht, die einzelne Schüler in den letzten Schuljahren betreuen.

Sie beraten die Jugendlichen in schulischen Fragen, bei Bewerbungen und auf der Suche nach einem Ausbildungsbetrieb. Der Ausbildungspate, die Ausbildungspatin begleiten die Jugendlichen außerhalb des Unterrichts. Schüler, Paten und Lehrer werden im Kontakt stehen, um individuell auf die Bedürfnisse des einzelnen Schülers einzugehen und Hilfestellung zu leisten.
Das Wichtigste, das ein Pate/eine Patin mitbringen sollte, ist Lebenserfahrung und die Bereitschaft, Zeit für die Patenschaft zu haben.

Wenn Sie Interesse an dieser spannenden Aufgabe haben und eine ehrenamtliche Patenschaft übernehmen möchten, melden Sie sich bitte.
Als Koordinatorin zwischen Schule, Paten und Patenschüler/in steht Ihnen in Hannover Anita Lindnau, 0171-7821064, Email zur Verfügung.

AusbildungsPATE für Jugendliche: Warum gerade ich?

Immer mehr Jugendliche brauchen Unterstützung für die Berufsfindung.

Sich allein überlassen – keine Zeit für unsere Zukunft?

Die heutigen Jugendlichen kennen alle Medien und nutzen diese zum Spielen, zum Zeitvertreib und zum Wissenserwerb. Viele Heranwachsende haben aber dennoch keine Sicherheit in Wissen und Wissenswertem des Alltags und oft im Umfeld keine Unterstützung, um Gelerntes zu diskutieren, zu hinterfragen oder zu verinnerlichen. Durch Medienkonsum bleiben viele Fragen offen, Orientierung geben kann er nicht. Dazu brauchen die Jugendlichen menschliche Unterstützung und Vorbilder. Warum gerade Sie? Weil Sie selbst Elternteil, Lehrer oder Berufstätiger sind, der Wissen hat, das für unsere Jugendlichen wertvoll sein kann.

Warum gerade ich – können das nicht Andere machen?

Gerade Sie mit Ihrem Know-how und Ihrer Lebenserfahrung werden gebraucht, um die Jugendlichen dabei zu unterstützen , ihren Schulabschluss erfolgreich zu meistern und im Rahmen der Berufsorientierung bei der Suche nach einem passenden Praktikumsplatz behilflich zu sein – ggf. durch Nutzung Ihrer Netzwerke. Vielleicht können Sie durch Erzählen Ihres Werdegangs dem Jugendlichen helfen, seinen Berufswunsch zu erkennen und den Mut zu finden, mit Ihrer Hilfe seinen Weg zu gehen. Und damit Sie sich sicher sind, dass „Patenkind“ und „Pate“ zueinander passen, können sich beide vor der Vereinbarung einer Patenschaft persönlich kennenlernen und intensiv „beschnuppern“.

Wie schön ist es, jungen Menschen zuzusehen, wie sie sich entwickeln!

Sie können bei den ersten Schritten in die Berufswelt dabei sein und zusehen, wie „Ihr“ Jugendlicher sich entwickelt und langsam immer wissender wird. Sie bekommen mit, wenn sich erste Erfolge einstellen oder Ihr Jugendlicher bittet Sie noch weiter um Unterstützung in dem einen oder anderen Thema. Sie sind hautnah Teil einer jungen Entwicklung, erhalten dadurch Einblick in multiple Berufsfelder und können die Erfolge gemeinsam erleben und feiern.

Da helfen, wo Ihre Hilfe auch ankommt!

Sie geben Ihre Zeit und Fürsorge. Sie helfen wie beim Coaching durch Anschubsen oder Bremsen an der richtigen Stelle. Sie geben manches Mal Struktur oder hauchen Ihrem Jugendlichen das nötige Maß an Durchhaltevermögen oder Zielstrebigkeit ein. Und wenn der Jugendliche sein Ziel erreicht hat, den Abschluss der Ausbildung in der Tasche hat, helfen Sie eventuell noch bei der Suche des ersten festen Jobs mit.

Werden Sie Ausbildungspate, es lohnt sich!

Auch mit wenig Zeit können Sie Großes bewirken. Wenn Sie Mutter oder Vater, berufstätig, selbständig, Frührentner, Rentner, Lehrer aller Schulformen oder einfach eine erwachsene verantwortungsbewusste Persönlichkeit sind, werden Sie ehrenamtlicher Ausbildungspate bei der Ausbildungsbrücke.

Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.ausbildungsbruecke.patenmodell.de

Isabell C. Krone, i-Restart

Ausbildungsbrücke
Links & Adressen
Artikel: Anita Lindnau, Initiative "Arbeit durch Management/PATENMODELL" Hannover
Nöthel 2012