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Naturkatastrophen und Klimawandel

Was uns in Mitteleuropa erwartet und wie wir uns darauf einstellen sollten

enercity und der proKlima-Fonds laden Interessierte zur Vortragsveranstaltung ein:
Mittwoch, 2. Februar 2011, 14.30 Uhr, Eintritt frei
enercity-Standort Ricklingen, Stammestraße 105, 30459 Hannover

Vortrag und Diskussion mit
Prof. Dr. Gerhard Berz (Ludwig-Maximilians-Universität München, ehemaliger Leiter GeoRisikoForschung, Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, München)

Die Schadenbelastungen aus großen Wetterkatastrophen haben weltweit dramatische Ausmaße angenommen. Die inflationsbereinigte Zunahme gegenüber den 60er Jahren liegt für die letzten 10 Jahre beim Siebenfachen für die volkswirtschaftlichen und beim Neunundzwanzigfachen für die versicherten Schäden.

Diese Schadenzunahme wird größtenteils von steigenden Bevölkerungs- und Wertekonzentrationen, z. B. in besonders stark exponierten Regionen wie dem Küsten- und Alpenraum, und von einer erhöhten wirtschaftlichen Verwundbarkeit verursacht.

Gleichzeitig gewinnt der rasch voranschreitende Klimawandel immer größeren Einfluss auf die Häufigkeit und Intensität von Wetterextremen. Da sind einerseits die großen Sturm- und Überschwemmungskatastrophen der letzten Zeit, die fast jedes Jahr für neue Schadenrekorde gesorgt haben, und andererseits die Unwetter-, Hitze- und Schneekatastrophen, die heute häufiger denn je aufzutreten scheinen.

In dieser kritischen Situation kommt es jetzt drauf an, alle Möglichkeiten zu nutzen, um das „Klimaexperiment mit dem Planeten Erde“, das die Menschheit bisher völlig unkontrolliert durchführt, durch eine radikale Verringerung der Treibhausgasemissionen in den nächsten Jahrzehnten in den Griff zu bekommen. Dies kann nur mit einer deutlich erhöhten Energieeffizienz und einer grundsätzlichen Umorientierung der Energieversorgung auf erneuerbare Energiequellen gelingen.

Der Klimawandel ist trotz aller politischen Bemühungen und technischen Innovationen auf absehbare Zeit nicht mehr zu stoppen, sondern nur zu verlangsamen. Deshalb müssen jetzt umgehend Vorsorgemaßnahmen, z. B. bei Bauvorschriften und Raumplanung, zur Anpassung an die zu erwartenden neuen Klimaverhältnisse und ihre Auswirkungen ergriffen werden.

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Artikel: Pressemitteilung Stadtwerke Hannover AG
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Nöthel 2011