Ricklingen

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Auf der Suche nach der Frucht der Erkenntnis

12. Neujahrsempfang im Ricklinger Restaurant „La Provence im Paradies“

„Der Empfang für RicklingerInnen soll traditionell Ricklinger Gemeinsamkeit demonstrieren, Solidarität erzeugen und noch ein bisschen stolzer machen auf unseren vielfältig-schönen Stadtteil mit eigener, langer unabhängiger Geschichte.“

Ganz im Zeichen des Apfels stand diesmal der traditionelle Jahresauftakt am Sonntag, 3. Januar 2010, im „La Provence“ am Kneippweg in Ricklingen. Bio-Gastronom Jürgen Piquardt hatte dazu wieder zahlreiche Freunde, Geschäftsleute, Politiker und Vereinsaktive aus dem Stadtteil und -bezirk Ricklingen eingeladen, um das neue Jahr mit „Ricklinger Kulturbeiträgen“, gutem Essen und Gesprächen gebührend zu feiern.

Jürgen Piquardt
Lud ein zum 12. Neujahrsempfang: Jürgen Piquardt

Nachdem gegen 12.00 Uhr der Posaunenchor der St. Thomas-Kirche unter der Leitung von Volker Hartmann weihnachtliche Lieder und traditionelle Stücke zu Gehör gebracht hatte, begrüßte der Hausherr Jürgen Piquardt mit dem Ausruf „Das ist Ricklingen!“ die Gäste vor dem Kamin des ehemaligen Kneipp-Vereins. Danach folgte eine Betrachtung zum Apfel durch den Vorsitzenden des Ricklinger Deichgrafen Collegiums, Klaus Wolandewitsch.

J. Piquardt und K. Wolandewitsch
Jürgen Piquardt und Klaus Wolandewitsch

Beim letztjährigen Neujahrsempfang hatte Dr. Lore Henkel, die diesmal nicht dabei sein konnte, die These aufgestellt, dass ein Kern des Apfels vom Baum der Erkenntnis aus dem Paradiesgarten hier in Ricklingen in den Boden (Calenberger Rübenboden Güteklasse A) gelangt sein musste, genau dort, wo sich heute das La Provence/Paradies befindet. Dieses versuchte Klaus Wolandewitsch nun mit Beispielen zum Apfel aus der älteren und jüngeren Geschichte zu untermauern, wobei er den Bogen von Adam und Eva über märchenhafte Zauberäpfel bis zu Reichsäpfeln und New York (Big Apple) schlug.
K. Wolandewitsch: „Der Apfel ist seit Anbeginn der Geschichte ein Symbol für die Erde und die Fruchtbarkeit.“

Zum Abschluss seiner Betrachtungen über den Apfel gab er zu, dass er den Erwartungen von Lore Henkel, die Sorte des Paradiesapfels zu enthüllen, nicht gerecht geworden sei. Da der Apfel vom Baum der Sünde stamme, wolle er den Neujahrsempfang nicht mit so etwas Negativem belasten.

Chor der Ricklinger Deichgräfinnen und Deichgrafen
Chor der Ricklinger Deichgräfinnen und Deichgrafen

Im Anschluss brachte dann der Chor der Ricklinger Deichgräfinnen und Deichgrafen ein neu getextetes Apfellied zu Gehör:

„Grün, gelb, rot so sind die Äpfel,
Äpfel die wir so gerne essen.
Grün, gelb und rot sollen sie sein,
sie schmecken uns dann wirklich fein,
Grün, gelb, rot soll'n sie sein.“


Die amtierende Ricklinger Deichgräfin Angelika Walther

Die Neujahrsrede wurde diesmal von der amtierenden Ricklinger Deichgräfin und stellvertretenden Regionspräsidentin Angelika Walther gehalten. Rückblickend meinte Sie, dass Dr. Lore Henkel in ihrer letztjährigen Rede einige Geheimnisse aufgedeckt habe, warum die Menschen hier in Ricklingen so gerne leben. Einer davon war eben der Paradiesapfelkern, der hier im Stadtteil ein kleines Paradies habe entstehen lassen. Ein anderes Geheimnis, was eigentlich keines sei, seien die Menschen hier, die bei vielen Dingen mit diskutieren und auch streiten.
A. Walther: „Es wird vieles miteinander gemacht – miteinander geredet. Ein gutes Beispiel für mich als amtierende Deichgräfin ist der Hochwasserschutz, bei dem sich viele einbringen.“
Zum Abschluss wünschte sie allen ein gutes Jahr und schloss mit dem Hinweis: „Es lässt sich wunderbar leben bei uns!“

La Provence/Paradies
Posaunenchor
Der Posaunenchor der St. Thomas-Kirche
Jürgen Piquardt
Jürgen Piquardt begrüßt die Gäste: "Das ist Ricklingen!"
Links & Adressen
Blumengruß für Eva-Maria Graf
Ein Blumengruß für Eva-Maria Graf, die beim 11. Neujahrsempfang am Klavier einsprang
A. Walther und J. Piquardt
Angelika Walther und Jürgen Piquardt (v.r.)
Hoch Ricklingen!Noch ein Lied: “Hoch Ricklingen!”
M. Jürgensmann, E. Bulmahn und W. Jüttner
Martin Jürgensmann, Edelgard Bulmahn und Wolfgang Jüttner (v.l.)
Artikel: Fidele Dörp
Fotos: Ulrich Kütemeyer
Nöthel 2009