Wilhelm-Busch-Schule

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Hannoversches Lesezeichen 2009 für die Wilhelm-Busch-Schule

Am Freitagvormittag, 6. November 2009, überreichte die Vorsitzende des Vereins „Freunde der Stadtbibliothek Hannover e.V.“, Maria Haldenwanger, das mit 500 Euro dotierte „Hannoversche Lesezeichen“ im Rahmen einer Feierstunde an den Schulleiter derWilhelm-Busch-Schule, Michael Strümpel.
Die Oberricklinger Grundschule erhält diese Auszeichnung des Fördervereins der Stadtbibliothek Hannover, da sie sich besonders um die Leseförderung bei Kindern verdient gemacht hat. Besonders wurde hierbei der Kooperationsvertrag der Schule mit der Stadtbibliothek Ricklingen hervorgehoben.

Maria Haldenwanger fasste die Feier in der Aula der Grundschule an der Munzeler Straße wie folgt zusammen: „Die Übergabefeier war voller Schwung: die Kinder der 2. bis 4. Klassen gingen unheimlich mit. Manfred Made machte seine Witze über Bücherlesen und -verschmatzen. Dazu sang der Schulchor Lieder zum Thema Lesen. Die Kulturchefin und Bibliotheksdirektorin Dr. Carola Schelle-Wolff sagte Grundsätzliches und Spezielles zur Zusammenarbeit von Schule und Bibliothek und der Bezirksbürgermeister Andreas Markurth las aus einem Buch von Ingo Siegner vor. Der Schulleiter Michael Strümpel und die Bibliotheksleiterin Marita Raupe-Kaiser traten in einem Quiz mit Fragen zur Bibliothek und zur Schule gegeneinander an, wobei die anwesenden Schüler nach Kräften und aus vollem Halse halfen. Es war ein Riesenspaß!“

Nach einer Pause soll nun wieder jährlich eine Schule mit dem Hannoverschen Lesezeichen ausgezeichnet werden, das ein Zeichen für das Lesen und den Spaß am Lesen setzen soll.
Schulleiter Michael Strümpel freute sich über die Auszeichnung und die damit verbundene Aufmerksamkeit für die Arbeit der Schule und deren Lehrkräfte. Weiter wies er darauf hin, wie wichtig das Lesen für ein erfolgreiches Leben ist: „Der Schlüssel zum Lernen ist das Lesen. Die Kunst beim Lesen lernen ist: ich muss üben, üben, üben. Einige Kinder brauchen dabei Unterstützung - es fällt ihnen schwer alle Buchstaben zu behalten oder die Buchstaben schnell genug zu einem Wort zusammenzufügen. Und dann muss ich das ja auch noch verstehen, was ich gelesen habe. Es ist schön, wenn man dafür zu Hause die Möglichkeit und Unterstützung hat. Aber das haben eben nicht alle Kinder.“

Da die Lesekompetenz der Schlüssel ist, der auch den Zugang zu allen anderen Schulfächern und dem Wissen erschließt, versuche die Wilhelm-Busch-Schule über den Unterricht und ihre Fördermöglichkeiten hinaus Lesemotivation und Leseförderung mit Hilfe externer Partner zu betreiben und so ein möglichst großes umfangreiches und vielfältiges zusätzliches Angebot zu organisieren. Als Beispiele seien nur die Lesemütter, die Leseförderung über Mentoren sowie die Hausaufgabenhilfe, als ständige Hilfen zur Leseförderung, und Autorenlesung, Lesenacht usw. genannt.

Den Kooperationsvertrag mit der Stadtbibliothek Ricklingen sieht Michael Strümpel als einen entscheidenden Baustein der Leseförderung an der Wilhelm-Busch-Schule: „Über Bücherkisten, Büchereibesuche, Jugendbuchwoche, die Ausleihe von Literatur-Klassensätzen und fachspezifischen Lehr- und Informationsmaterial bieten sich hier vielfältige Möglichkeiten zur Lesemotivation und zum Lesetraining.“

  

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