Die Linke.

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Die Linke in der Regionsversammlung zum Sozialticket

Während jeder Joghurt eine Weltreise hinter sich hat, können ALGII-Empfängerinnen und Empfänger kaum ihren Wohnort verlassen.
Auch in Hannover-Ricklingen wohnen immer mehr Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, auf Hartz IV. Mobilität aber ist ein Grundrecht, das für alle Einwohnerinnen und Einwohner gelten muss.

Weil immer noch kein Geld fürs Sozialticket in den Regionshaushalt eingestellt ist, drückt DIE LINKE in der Regionsversammlung beim Thema aufs Gaspedal. Das preiswerte Ticket für Menschen mit geringem Einkommen muss möglichst bald, aber spätestens im Sommer kommen , fordert Stefan Müller, Fraktionsvorsitzender der LINKEN. Es sollte außerdem nicht mehr als 19 Euro kosten, weil dieser Betrag Hartz-IV-Empfängern für Bus- und Bahn-Fahrten monatlich zur Verfügung steht.

DIE LINKE fordert außerdem, dass der preiswerte Monatsfahrschein offensiv beworben wird, damit ihn möglichst viele Betroffene nutzen. Je mehr Leute das Sozialticket kaufen, umso weniger Kosten fallen für die Region an. Wird das Ticket viel genutzt, fallen keine Kosten an, oder die Region kann sogar Geld damit verdienen, ist Stefan Müller überzeugt. Dafür muss der Fahrschein auch unkompliziert zu bekommen sein. Er regt das Berliner Modell an, bei dem Betroffene eine Kundenkarte erhalten und damit an vielen Verkaufsstellen den Solifahrschein erwerben können.

mit freundlichen Gruß
Sven Steuer

Das Linke. Region Hannover
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Artikel: Sven Steuer, Die Linke. Ricklingen
Nöthel 2007