Wilhem-Busch-Schule

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50 Jahre Wilhelm-Busch-Schule

Oberricklinger Grundschule feiert ihr 50-jähriges Bestehen mit einer Feierstunde und einem großen Schulfest

"50 Jahre Albert-Einstein-Schule"
So hätte die Überschrift dieses Artikels benahe lauten müssen, wenn sich die Namensgeber der heutigen Oberricklinger Grundschule für den Atomphysiker Albert Einstein und nicht für den Schaumburger Dichter Wilhelm Busch als Namenspatron für die ehemalige "Volksschule an der Munzeler Straße" entschieden hätten.
Dies erklärte der Schulleiter der Wilhelm-Busch-Schule, Michael Strümpel, am vergangenen Freitag, 7. September 2007, in der Feierstunde in der Aula der Grundschule.
Hier waren zahlreiche Gäste aus örtlichen Einrichtungen, wie Kindergärten, Schulen und Kirchengemeinden, Kommunalpolitiker sowie ehemalige und derzeitige Schülerinnen und Schüler mit dem Lehrerkollegium zusammengekommen, um das Jubiläum mit einem Festprogramm zu feiern.

Nach der Begrüßung durch den Schulleiter, brachte das Musikprojekt der Wilhelm-Busch-Schule unter der Leitung von Ulrich Ristau Ausschnitte aus seinem Repertoire zu Gehör: neben dem Lied der Grundschule "Max und Moritz, dass sind wir!", wurde "Witwe Boltes Traum", der "Maikäfer Boogie, "Meister Böck" und der "Max und Moritz Blues" geboten.
Außerdem zeigte die Theater-AG das Stück "Schlumperwald", bei dem zwei Grundschülerinnen eine Abkürzung zur Eisdiele nehmen, die die beiden durch einen dunklen Wald führt, wo sie viele unheimliche Sachen erleben.

Grußworte sprachen die stellvertretende Regionspräsidentin, Angelika Walther (SPD), der Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Bernd Strauch (SPD), und die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin, Michaela Michalowitz (CDU).



Michaela Michalowitz (m.) mit Michael Strümpel und Bernd Strauch (v.l.)

Angelika Walther bedankte sich zu Beginn ihrer Rede für die Einladung zur Feier und übermittelte die Grüße von Regionspräsident Hauke Jagau. An die Schülerinnen und Schülern gewandt sagte sie: "Ich bin sicher, dass ihr nach vielen Jahren euch gerne an eure Grundschulzeit erinnern werdet. Ich weiß das so genau, weil ich vor 23 Jahren meine Kinder hier eingeschult habe. Und wenn ich die frage, wie war es in eurer Grundschulzeit, können die mir viel erzählen. Aber sie waren gerne hier in der Schule und sie erinnern sich auch gerne an ihre Lehrer, von denen einer Herr Strümpel war."
Zum Abschluss ihres Grußwortes wünschte sie allen Schülern und Lehrern für die nächsten Jahre viel Erfolg und Freude am Lernen und Lehren.

Bürgermeister Bernd Strauch erinnerte in seiner Rede an die wechselvolle Geschichte der Grundschule.
Bernd Strauch: "Ich hoffe, wenn ihr eure Grundschulzeit hinter euch habt, dass ihr sagen könnt, ich war in der schönsten Schule der Welt, ich hatte die allerbesten Lehrerinnen und Lehrer, ich hatte die liebevollsten Schulkameraden, ich habe eine Unmege gelernt, ich hatte einen tollen Hausmeister und die Putzfrauen waren sogar o.k. und alles, was mit der Schule zusammenhängt, dort in der Munzeler Straße, das hat mir ganz gut gefallen, daran erinnere ich mich gerne zurück. Das gleiche wünsche ich natürlich den Eltern und den Lehrerinnen und Lehrern."
Er schloss mit den Worten: "Zum 50. im Namen der Stadt alles Gute, herzlichen Glückwunsch und heute eine schöne Feier!"

Michaela Michalowitz erinnerte in ihrem Grußwort an die gute Zusammenarbeit im Stadtbezirk mit der Schule. Zum Beispiel nannte sie die Unterstützung seitens des Bezirksrates bei der Neugestaltung des zweiten Schulhofes, die Bürgerpreisverleihung 2004 an das Projekt Schulspeisung und die Teilnahme der Klasse 4c der Wilhelm-Busch-Schule an dem Projekt "Fantastische Baustelle".
Zum Abschluss überreichte die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin eine Glückwunschkarte verbunden mit einem Geldpräsent über 100 Euro.

In seiner Festrede gab der Schulleiter der Wilhelm-Busch-Schule, Michael Strümpel, "eins, zwei, drei im Sauseschritt" einen Überblick auf die Geschichte der Schule und das Schulleben. Von der Einweihung der Volksschule an der Munzeler Straße am 4. September 1957 über diverse Reformen, wie Auszug der Klassen 5 und 6 als Förderstufe an die Martensplatzschule, Entstehung und Abschaffung der Orientierungsstufe, Einzug und Auszug der Hauptschule bis heute zum 50. Geburtstag.

Zum Abschluss der Feierlichkeiten folgte am Nachmittag im Gebäude und vor allen draußen auf dem Schulhof ein großes Schulfest mit Aufführungen der Theater-AG, Judo mit dem KSC Ricklingen, Tanzvorführung der Tanzschule Teichert, Versteigerung von Bällen mit Unterschriften der 96-Spieler, Murmiland, Hüpfburg, Kaffee, Kuchen und Gegrilltem.


Mosaik am Eingang der Wilhelm-Busch-Schule: "Das Lebenschiff" von Klaus Arnold

Wilhelm-Busch-Schule

In der Aula der Wilhelm-Busch-Schule
Das Musikprojekt der Wilhelm-Busch-Schule
Das Musikprojekt der Wilhelm-Busch-Schule
Links & Adressen
Im Juli 1957 berichtete die Ricklinger Monatspost davon, dass in der Nähe des Tönniesbergkreisels eine der modernsten Schulen Hannovers entstanden sei. 2,5 Millonen Deutsche Mark hatte der Bau, damals allerdings noch ohne Aula, insgesamt gekostet.
aus „Nachgeblättert” in der RiMoPo

Der Eingang der Wilhelm-Busch-Schule

Die Wilhelm-Busch-Schule
Artikel & Fotos: Fidele Dörp
Hettwer/Nöthel 2006