DRC Hannover

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Kein Endspiel für den DRC

Nach der Niederlage im Spitzenspiel in Heidelberg gegen die RGH sind alle Träume der "Grünen" von einer erneuten Finalteilnahme um die Deutsche Meisterschaft geplatzt. Selbstbewusst waren die DRCer angetreten, hatten sie doch in der Woche zuvor gegen den HRK eindrucksvoll mit 34:7 gewonnen, obwohl sie vier Stammspieler ersetzen mussten.

Am 15.04. konnten die Hannoveraner im RGH-Stadion bei herrlichstem Sommerwetter in Bestbesetzung antreten. Und sie legten gegen den Titelverteidiger los, wie die Feuerwehr. Nach dem Antritt der RGH wurde der Ball sicher von den "Grünen" gefangen und nach schönem Lauf an der Seitenlinie, legte Benjamin Danso ihn im Malfeld ab. Der Erhöhungstritt verfehlte leider knapp das Ziel, so dass es in der ersten Minute 0:5 stand. Ein erhöhter Gegenversuch bedeutete die Führung für die Platzherren mit 7:5. Dann konnte DRC-Verbinder Steenberg einen Straftritt aus über 40 m zum 7:8 verwandeln und Alex Luft hatte den Versuch zum Ausbau der Führung "in der Hand", als er erst kurz vor dem Malfeld gestoppt werden konnte. Leider klappte es auf der anderen Seite besser und ein erneuter Versuch des Titelverteidigers ergab das 14:8. Zwei Straftritte im Bereich der Mittellinie bekam der DRC in der ersten Halbzeit noch zugesprochen, von denen Jako Steenberg einen zwischen den Stangen hindurch jagte, der zweite erreichte das Goal nicht ganz. Halbzeitstand: 14:11.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste, leider nur ohne Punkte für die "Grünen". Die Heidelberger konnten durch zwei Straftritte erneut punkten und bauten die Führung auf 20:11 aus. Die kampfstarken DRCer liefen Sturm gegen das Malfeld der RGH und kamen 15 Minuten vor Schluss zu weiteren 7 Punkten durch einen kuriosen Versuch mit Erhöhung. Ein Straftritt, vom DRC-Verbinder Mitte Goal gesetzt, misslang und konnte vom nachsetzenden Steve Dunn aufgenommen werden, der zum Versuch einlief. Nur noch 20:18 für die RGH. Nach einer gelben Karte mussten die "Grünen" 10 Minuten mit 14 Spielern auskommen - und als René Wendland wieder spielen durfte, bekam zum "krönenden" Abschluss" Steve Dunn die rote Karte für ein Revanchefoul. Diese Zeit nutzten die Heidelberger und verwandelten drei Straftritte zum Endstand von 29:18. Riesenjubel beim Titelverteidiger und bittere Enttäuschung bei den Hannoveranern. Seit 1997 stand die erste Mannschaft des DRC jedes Jahr in mindestens einem Endspiel - in dieser Saison geht der Club leer aus. Schade - aber kein Weltuntergang!

Besonders schade war an diesem Tag allerdings, dass dieses Match zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften vom sehr unsicher wirkenden Schiedsrichter völlig "zerpfiffen" wurde. Laufend wurde der Spielfluss von den drei Unparteiischen unterbrochen, was für Akteure und Zuschauer letztlich sehr unbefriedigend ist.

In den letzten Spielen dieser Spielserie werden die Männer um Spielertrainer Mark Kuhlmann noch einmal alles geben, um als bestes Nordteam den dritten Platz in der Tabelle zu erreichen. Zwei Heimspiele haben die Ricklinger noch: am Mittwoch, 25.04., um 18:00 Uhr das Nachholspiel gegen die Spielgemeinschaft 78/08 und am 01. Mai um 15:00 Uhr gegen den TSV Handschuhsheim.

Im Auswärtsspiel gegen den Berliner RC soll am letzten Spieltag, 05.05., Revanche für die Hinspielniederlage genommen werden. Am Sonntag, den 06.05., wird die Mannschaft mit einem Barbecue auf dem Sportplatz ihre langjährigen Mitspieler Steve Dunn und Matthew Leach verabschieden, die nun endgültig ihre Zelte in Europa abbrechen und in ihre Heimat nach Neuseeland gehen. [giha]

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Artikel: DRC Hannover, Gisela Hansen
Nöthel 2007