Kindertagesstätte Gronostraße

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Kindertagesstätte Gronostraße wird zu einem Familienzentrum erweitert

Die Kindertagesstätte Gronostraße wurde in den vergangenen vier Jahren zu einem Familienzentrum weiterentwickelt, das die Familie als Ganzes in den Mittelpunkt stellt. Wesentlicher Bestandteil der Arbeit bildet neben der "frühkindlichen Bildung und Erziehung von Kindern" die "Elternberatung und Elternbildung". Eltern erfahren Unterstützung in ihren persönlichen, erzieherischen und beruflichen Kompetenzen. Hierfür ist die "Personalentwicklung" eine Voraussetzung. In einem sozialräumlichen Netzwerk wird das Know-how verschiedener Kooperationspartner einbezogen, die Angebote vor Ort anbieten. Hierzu gehört insbesondere die AWO-Familienbildung, die von Beginn an aktiv beteiligt war. Die vom Fachbereich Jugend und Familie initiierte Entwicklung zum Familienzentrum wurde besonders unterstützt und begleitet durch die FLUXUS - Elternwerkstatt.

Im neu entstandenen Elternforum bringen Eltern ihre Wünsche und Bedürfnisse ein, für die so passgenaue Angebote entwickelt werden können. Hieraus resultierte bereits die Gründung eines Vorbereitungskurses für den Hauptschulabschluss, angeboten von der Volkshochschule Hannover.

Der Kommunale Sozialdienst bietet Beratung im Familienzentrum an. Auch werden die pädagogischen Fachleute (ErzieherInnen) vor Ort fortgebildet, zum Beispiel im Bereich von Wahrnehmungsförderung kindlicher Bildungsprozesse und in dem Einbeziehen von Eltern; mittels Elternrückmeldegesprächen werden Eltern stärker als bisher in die Entwicklung ihrer Kinder eingebunden.

Ausgehend von dem Gedanken, dass Eltern so früh wie möglich in die entwicklungsprozesse ihrer Kinder eingebunden werden sollten, ist in der Kleinkindgruppe des Familienzentrums eine "Elternzeit" eingeführt worden.
Hierbei kommen Eltern gezielt für eine Stunde mit in die Gruppe und spielen mit ihren Kindern. Dies wird mittels Fotodokumentation festgehalten und anschließend mit den Eltern besprochen. Eltern lernen, wie ihr Kind lernt und wie sie ihre Kinder fördern können. Die Eltern erfahren auch viel über sich und den Umgang mit ihrem Kind. Das Angebot wird von Anfang an sehr gern von Eltern genutzt.

Des Weiteren bildet das "Rucksackmütter-Modell" einen wichtigen Baustein zur Sprachförderung. Mütter lernen unter fachkundiger Anleitung und mit entsprechenden Materialien sowohl die Muttersprache als auch die deutsche Sprache gemeinsam mit ihren Kindern. Diese Mütter leiten wiederum weitere Mütter an, die sonst eher nicht an Angeboten teilnehmen können.

Das Familienzentrum stellt sich den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen und leistet einen Beitrag, Familien - also Kinder und Eltern - optimal zu unterstützen.

Zur Einweihung am Mittwoch (10. Mai 2006) sagte Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter: "Gesellschaftliche Veränderungen und demographischer Wandel erfordern es innovative Wege zu gehen. Mit dem Familienzentrum in der Kita-Gronostraße ist es gelungen, in Hannover auf die anstehenden Fragen der Zukunft, eine Antwort zu geben und konstruktive Lösungen zu schaffen." Harald Böhlmann, Schul- und Kulturdezernent, fügte hinzu: "Kinder müssen wir von Anfang an entsprechend ihrer Talente fördern."

Links & Adressen
Artikel: Pressemitteilung LH Hannover, 11.05.2006
Hettwer/Nöthel 2006