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Polizeimeldung

14-Jähriger stirbt bei Wohnungsbrand

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Text: Pressemitteilung, Polizeidirektion Hannover

Bei einem Wohnungsbrand ist Sonntag (16. Oktober 2005) gegen 19.00 Uhr ein 14-Jähriger an der Göttinger Chaussee ums Leben gekommen. Zur Brandursache liegen zurzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Kurz vor Ausbruch des Brandes befand sich der Junge zusammen mit seiner 10-jährigen Schwester und seinem 36 Jahre alten Vater in der Vierzimmerwohnung. Aus bislang noch ungeklärter Ursache brach dann in seinem Kinderzimmer ein Feuer aus.

Nach ersten eigenen Löschversuchen retteten sich zunächst alle ins Freie. Dann lief der 14-Jährige jedoch wieder aus unbekannten Gründen zurück in die ehemalige Scheune, die sich auf dem Gelände eines Fliesenhandels befindet. Dort erlitt er tödliche Brandverletzungen. Vater und Schwester mussten anschließend zur Betreuung in Krankenhäuser gebracht werden.

Zurzeit befinden sie sich noch dort. Der Sachschaden an der inzwischen beschlagnahmten Wohnung wird auf rund 100.000 Euro geschätzt. Brandursachenermittler werden erst morgen ihre Untersuchungen aufnehmen. Wir berichten weiter.

Brandursache

Wie bereits berichtet war Sonntag (16. Oktober 2005) ein 14-Jähriger bei einem Wohnungsbrand an der Göttinger Chaussee ums Leben gekommen.

Brandermittler des Zentralen Kriminaldienstes haben inzwischen den Vater des Verstorbenen kurz angehört. Demnach habe der Jugendliche in seinem Zimmer mit Feuer hantiert und den Brand so offensichtlich ausgelöst. Danach habe er gemeinsam mit Schwester und Vater versucht, die Flammen zu löschen. Nachdem dies aussichtslos erschien, habe das Familienoberhaupt seine Kinder aufgefordert, die Wohnung zu verlassen. Vor der Tür habe Er dann bemerkt, dass ihm lediglich seine 10-jährige Tochter gefolgt war. Vermutlich hat sein Sohn während dessen im Gebäude giftige Gase eingeatmet und ist daraufhin ohnmächtig geworden.

Ein Grund für das Zurückbleiben des 14-Jährigen ist nicht ersichtlich. Vater und Schwester werden weiterhin betreut. Umfassende Vernehmungen sind zurzeit noch nicht möglich.

Hettwer/Nöthel 2005